Öltankanlagen Generell sind die Heizöllagertanks aus Kunststoff auf einen sicheren Betrieb von 30 Jahren ausgelegt. Das bedeutet die Behälter sind daraufhin geprüft, dass Sie eine Lebenserwartung von 30 Jahren mit doppelter Sicherheit gewährleisten Diese „doppelte Sicherheit“ sollte man aber nicht ausreizen. Deshalb empfehlen die Hersteller nach dem Ablauf von 30 Jahren die Behälter zu ersetzen. Falls der Nutzer die Tankanlage weiter betreibt, macht er dies auf sein eigenes Risiko. Eine Absicherung dieses Risikos durch Dritte (Versicherung oder Produkthaftung) ist praktisch ausgeschlossen.

Über die Bewertung der Altersgrenze der Tankanlage hinaus, empfehlen die Hersteller die Tankanlage auf folgende mögliche - wenn auch selten - vorkommende Probleme hin zu untersuchen. Bei Auftreten der nachbeschriebenen Probleme wird ein Austausch der Tankanlage, auch schon vor Erreichen der Altersgrenze, aus Gründen der Sicherheit dringend empfohlen:

Ausbildung eines „Elefantenfußes“: diese Erscheinung ist bei Kunststofftanks der ersten Generation im Bereich der unteren Tankecken in Form von Einbuchtung nach innen zu erkennen. Der Elefantenfuß kann u. a. dazu führen, dass sich Tanks gegenseitig „abstützen“. Tanks dürfen sich bei der Aufstellung nicht gegenseitig beeinflussen, da sonst die Gesamtstabilität der Tankanlage nicht mehr gewährleistet werden kann. Besonders kritisch ist diese Erscheinung bei Tanks mit unterer Befüllung

Absenkung des Tankdachs (Sattelbildung): in diesem Bereich sind in aller Regel die Verbindungsleitung (Befüllung, Entlüftung und Entnahme) angebracht. Deutliche Verformungen in diesem Bereich gefährden somit vor allem die sichere Befüllung mit und Entnahme von Heizöl. Die Folge können Ölschäden durch Dichtheitsmängel, durch Überfüllung oder Betriebsstörungen durch Probleme bei der Ölentnahme sein. Ein Austausch von Tankanlagen mit dieser Erscheinung ist dringendst angeraten.

Stellt man bei der Begutachtung Hinweise auf eine beginnende Versprödung, starker Verfärbung oder gar Riss-Bildung der Behälterwand oder anderer ölführender Teile fest, (dies kann nach langer Betriebszeit z. B. durch Sonneneinstrahlung durch ein Fenster im Lagerraum ausgelöst werden), dann ist ein Austausch der Tankanlage unabdingbar, da Gefahr im Verzug ist.

Unregelmäßigkeit in der Geometrie der Tankanlage: Deutliche Unregelmäßigkeiten in der Geometrie der Gesamtanlage sind immer als sehr kritisch zu betrachten, dazu zählen insbesondere: o ungleiche Tankmittenabstände (Unterschiede > 15 mm) o Tanks welche eine Wand des Aufstellraums oder einen anderen Tank berühren oder gar sich dort abstützen o Tanks deren Hauptachse nicht senkrecht, sondern deutlich zur Seite geneigt ist o Tanks die untypische Verformungen mit deutlichen Ausbeulungen nach außen aufweisen o Tanks die beginnende oder fortgeschrittene Knickstellen nach innen aufweisen

Tanks die an exponierten Stellen Hinweise auf übermäßige Dehnung aufweisen, die z.B. durch Weißbruch sichtbar werden.

Alte einwandige Behälter stehen meistens in Auffangräumen oder –wannen, die nicht den Vorschriften entsprechen: Betonqualität, Dichtigkeit des Betons und/oder der Beschichtung, Risse in der Beschichtung, keine Hohlkehlen, Leitungen und Durchbrüche im Bereich der Beschichtung, usw. Mit einem Austausch gegen neue doppelwandige Tanks wird dieser Auffangraum hinfällig.

Tankanlagen mit einer oder mehreren solchen Problemstellen sollten unabhängig vom Alter der Anlage unbedingt ausgetauscht werden, da der sichere Betrieb der Anlage nicht dauerhaft gewährleistet werden kann. Diese Auflistung von möglichen Schadensbildern von alternden Tankanlagen sowie deren Auffangwannen entspricht der Erfahrung der Hersteller von Heizöltanks, die im Laufe mehrerer Jahrzehnte viele Millionen von Heizöllagertanks hergestellt haben. Die Heizöllagerung in Gebäuden gilt heute zwar als extrem sicher und die zuvor beschrieben Probleme treten sehr selten auf. Umso mehr muss ihnen bei der Begutachtung ganz besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, da von ihnen im individuellen Fall ein großes Risiko ausgehen kann. Es ist das besondere Anliegen aller im bl zusammengeschlossenen Hersteller, dass das hohe Sicherheitsniveau bei Heizöllagerung aufrechterhalten, bzw. kontinuierlich weiter erhöht wird.

Quelle: http://www.behaelterverband.de

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema. Ein Austausch ist oft innerhalb eines Tages möglich.

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Wärmepumpen

Bei neu gebauten Häusern hat es die Wärmepumpe bereits auf Platz zwei der beliebtesten Heizsysteme geschafft. Mit steigender Tendenz. Denn in Sachen Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz ist die Wärmepumpe in vielen Fällen kaum zu schlagen. Ein weiterer Pluspunkt: Sie arbeitet emissionsarm und sehr zuverlässig. Bei konventionellen Heizsystemen wird Wärme durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas erzeugt. Eine Wärmepumpe funktioniert völlig anders. Sie wird mit Strom betrieben und nutzt die Wärme, die von Natur aus in der Luft, der Erde und dem Grundwasser gespeichert ist. Je nachdem welche Wärmequelle genutzt wird, unterscheidet man in Luft- Wasser Wärmepumpe, Sole-Wasser Wärmepumpe und Wasser- Wasser Wärmepumpe. Ob eine Wärmepumpe auch für Sie geeignet ist, prüfe ich gerne bei einem vor Ort Termin. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

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